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progressive audio

Inhaber: Ralf Koenen
August-Thyssen-Straße 13a
D - 45219 Essen-Kettwig

fon: +49 (0) 20 54 - 9 38 57 93
fax: +49 (0) 20 54 - 9 38 57 94
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info@progressiveaudio.de
www.progressiveaudio.de



Das Unternehmen


Made in Germany

Die Eigenschaften der Progressive Audio Produkte

Profil

Progressive Audio

Der Wiedererkennungsfaktor im Klang

Progressive Audio steht für eine kompromisslose Philosophie der Musikwiedergabe: Nicht ein bestimmter Klangeindruck soll wiedererkennbar sein, sondern die natürliche Klangidentität des Originals.

Der entscheidende Maßstab ist dabei nicht die Ausprägung bestimmter Klangcharakteristika, sondern das menschliche Empfinden für die Richtigkeit und Natürlichkeit von Stimmen und Instrumenten.

Wer eine Stimme oder ein Instrument einmal live erlebt und dessen Klang bewusst verinnerlicht hat, entwickelt ein sehr feines Gespür dafür, wann eine Wiedergabe authentisch wirkt. Genau hier setzt Progressive Audio an. Die Produkte sind darauf ausgelegt, eine möglichst unmittelbare und natürliche Rekonstruktion des musikalischen Geschehens zu ermöglichen – mit dem Anspruch, dem Original in Klangfarbe, Körperhaftigkeit, Räumlichkeit und zeitlicher Darstellung außergewöhnlich nahe zu kommen.

Klang ohne Eigencharakter

Die besondere Qualität von Progressive Audio liegt nicht darin, der Musik eine bestimmte klangliche Signatur aufzuzwingen. Im Gegenteil: Die Geräte sollen sich selbst möglichst wenig in den Vordergrund stellen.

Statt einer zusätzlichen „Klangeigenschaft“ soll der Hörer die Instrumente, Stimmen und den Raum selbst erleben. Dadurch entsteht ein hoher Wiedererkennungsfaktor: Nicht die Anlage wird zum klanglichen Bezugspunkt, sondern das, was sie reproduziert.

Eine Geige soll als Geige erkennbar bleiben. Eine menschliche Stimme soll ihre natürliche Präsenz, Ausdruckskraft und Individualität bewahren. Die räumliche Darstellung soll nicht als Effekt wahrgenommen werden, sondern als glaubwürdige Abbildung des musikalischen Ereignisses.

Natürlichkeit als langfristiges Hörerlebnis

Progressive Audio verfolgt damit einen Ansatz, der bewusst auf Langfristigkeit ausgelegt ist.

Viele Hi-Fi-Komponenten beeindrucken zunächst durch ausgeprägte klangliche Eigenschaften. Mit der Zeit kann sich jedoch genau diese Charakteristik als störend oder ermüdend erweisen. Der Anspruch von Progressive Audio ist ein anderer: Die Technik soll nicht durch einen eigenen Klang faszinieren, sondern durch die Abwesenheit eines störenden Eigenklangs.

Auch nach Jahren des Hörens soll deshalb nicht das Bedürfnis entstehen, die Geräte durch neue Komponenten mit einer anderen Klangsignatur zu ersetzen. Entscheidend bleibt das musikalische Original – nicht der vermeintlich neue Klang der Technik.

Musik erleben statt Klang bewerten

Hat man diese Form der Natürlichkeit einmal erlebt, verändert sich auch der Blick auf die Musikwiedergabe. Es geht weniger darum, einzelne klangliche Eigenschaften einer Anlage zu bewerten, sondern darum, sich auf die Musik einzulassen.

Die Technik tritt zurück. Stimmen erhalten ihre Individualität, Instrumente ihre natürliche Erscheinung und die räumlichen Zusammenhänge ihre Glaubwürdigkeit.

Progressive Audio möchte damit eine Musikwiedergabe schaffen, die nicht nach kurzer Zeit ihren Reiz verliert, sondern über viele Jahre hinweg selbstverständlich und vertraut bleibt.

Denn das eigentliche Ziel hochwertiger Musikwiedergabe ist nicht, besser als das Original zu klingen.
Es ist, dem Original so nahe wie möglich zu kommen.

Und jenseits aller technischen Reproduktion bleibt nur eines näher am Original:

Live dargebotene Musik.

Ralf Koenen

Firmendaten

1995   Ralf Koenen gründet Progressive Audio
1997   Lautsprechers Elise
1999   Lautsprechers Pearl
2001   Class-A-Vollverstärkers A1
2003   CD-Spielers CD1
2005   Class-A-Vollverstärkers A2
2005   CD-Spielers CD2
2007   Gründung der Vertriebsfirma Padis (Progressive Audio Distribution)
2011   Premiere der Lautsprecher Transformer 2-2.8 auf der High-End in München
2011   Einführung Silizium Carbid in die Verstärkertechnik A1/A2
2012   Progressive Audio erhält den Innovationspreis der Redaktion stereoplay für die revolutionäre Silizium Carbid Technologie im Verstärkerbau
2013   Vorstellung der Lautsprecherserie Extreme
2013   Einführung der Aktivkonzepte mit Progressive Audio Verstärkern in die Extreme Serie
2013  

Premiere Phono 1 mit Stromkopplung

2014        Einführung der Lautsprecher Extreme 1

2015        Einführung der Lautsprecher  Extrem  2-3-4

2024        Einführung der Lautsprecher EVIDENCE

2026        Einführung der Version Signature in alle                                       aktiv Modelle 

Preise und Auszeichnungen
Innovationspreis 2012 der Redaktion STEROPLAY

Auf zwei Referenz-Titel für die beste Klangqualität bei Vollverstärkern folgt nun der Innovationspreis 2012 der Redaktion Stereoplay Progressive Audio hat bei der Leserwahl des Weka-Verlags (Audio/stereoplay/Video-Homevision) einen besonderen Preis verliehen bekommen: Den Innovationspreis 2012 der Redaktion Stereoplay für den zukunftsweisenden Einsatz von Silizium-Carbid-Transistoren in der Hifi-Technik.

In zwei überragenden Testberichten der Progressive Audio -Verstärker (Stereoplay Ausgaben 07-10 Test A 2 und 10-2011 Test A 1 ), wird ausgiebig über die technischen und klanglichen Besonderheiten der Silizium-Carbid-Transistoren referiert.
Die Stereoplay stuft die beiden Vollverstärker A 1 und A 2 als die besten Transistorverstärkermodelle am Markt an der Spitze der Bestenliste als Referenz ein. Der Tester äußert sogar, er habe noch nie so einen natürlich klingenden und detailreichen Transistorverstärker gehört. Und das bei einer Stromlieferfähigkeit und Stabilität, die jeden Lautsprecher mühelos antreibt.

Diese Platzierung ist der Lohn der Mühe, die Firmengründer und Entwickler Ralf Koenen mehrere Jahre in die technisch weit überlegenen Halbleitertypen investierte: Unter optimalen Bedingungen also in symmetrischem Layout, reinem Class-A-Betrieb ohne Gegenkopplung wie in den Vollverstärkern von Progressive Audio, spielen die Silizium-Carbid-Halbleiter zur Höchstform auf und distanzieren sich so deutlich von FETs und anderen üblicherweise verwendeten Halbleitern.

Wir freuen uns nun besonders, dass uns die Stereoplay diesen Innovationspreis verliehen hat, da Progressive Audio weltweit der einzige Elektronikhersteller ist, der diese Technik in Serienmodellen einsetzt und dazu noch das Gütesiegel „entwickelt und gefertigt in Deutschland" trägt.

fairaudio´s favourite AWARD 2015

Manchmal kommt man einfach schwer zusammen. Ich meine, man selbst und das Audio-Equipment, das einen interessiert. Entweder gibt es in erreichbarer Nähe keine Möglichkeit, das potenzielle Objekt der Begierde zu hören, oder es stehen andere Gründe dazwischen. Toll, dass man sich als HiFi-Tester Komponenten einfach nach Hause kommen lassen kann. Und das habe ich im Fall der Progressive Audio Extreme I gemacht.

Der Grund, warum die Extreme I und ich bis dato nicht so richtig zusammengefunden hatten, lag allerdings nicht an mangelnder Gelegenheit. Die hätte es auf den norddeutschen HiFi-Tagen und auf der High End 2014 schon gegeben. Allerdings ist Ralf Koenen (www.progressiveaudio.de), der die Extreme I entwickelt hat, leidenschaftlicher Opern-Fan. Gerne führt er seine Preziosen mit entsprechender Musik vor. Und ich verlasse fluchtartig den Raum, wenn irgendwo ein Koloratursopran ertönt. Doch selbst die im wahrsten Sinne des Wortes flüchtigen Eindrucke, die ich von den Extreme I bei besagten Events mitgenommen hatte, waren großartig. Auch hier im Wortsinne: Die mit 190 x 400 x 350 Millimeter (BxHxT) verhältnismäßig kleinen Lautsprecher hatten es nämlich verstanden, die jeweiligen Räume mit einer dermaßen unglaublichen Souveränität mit Musik zu füllen, dass ich unbedingt mehr über sie und ihren Schöpfer wissen wollte.

Ein bisschen musste ich die Herren von fairaudio schon drängen, bis sie Kontakt zu der kleinen aber sehr gut beleumundeten Manufaktur von Ralf Koenen in Essen-Kettwig aufnahmen. Progressive Audio, so der Name der Koenen'schen HiFi-Firma, wurde 1995 gegründet. Alle seitdem von Progressive Audio vorgestellten HiFi-Komponenten – seien es zum Beispiel die Lautsprechermodelle Elise oder Pearl, die Vollverstärker A1 und A2 oder die CD-Player CD 1 und CD 2 – fanden regen Anklang, sowohl in der Fachpresse als auch bei einer ausreichend betuchten Käuferschaft.

Betucht deshalb, weil Komponenten, die Koenen baut, leider nicht ganz billig sind. Bis zur Einführung der Extreme I war kein Lautsprecher von Progressive Audio unter rund 10 kEuro zu bekommen. Außer vielleicht mal ein Vorführmodell oder ein Rückläufer mit optischen Mängeln. Die Nachfrage nach solchen Einzelstücken war letztendlich wohl so hoch, dass Herr Koenen beschloss, ein Lautsprechermodell für Musikliebhaber anzubieten, die nicht so viel Geld für Boxen ausgeben können. Der „übliche“ Weg, einfach eine abgespeckte Version eines Erfolgsmodells anzubieten und dabei preisbedingte Kompromisse einzugehen, gefiel Herrn Koenen aber gar nicht. Klar, eine Elise, die anstelle im aufwendigen Acrylgehäuse in einer einfachen Behausung aus Spanplatte daherkäme, wäre bestimmt für unter 10.000 Euro das Paar zu machen gewesen. Aber das hätte irgendwie einen Verrat an den eigenen Überzeugungen bedeutet. Und zu denen gehört nun mal unter anderem, dass Acryl das bessere Gehäusematerial ist. Für dererlei Kompromisse war Herr Koenen nicht zu haben.

Dann lieber eine komplette Neuentwicklung. Die Extreme I ist deshalb ein vollwertiger Progressive-Audio-Lautsprecher geworden – zu einem Preis von rund 4.000 Euro. Wie ist das möglich? Nun, nach eigenem Bekunden verspricht sich Herr Koenen in diesem Preissegment eine höhere Absatzmenge, und die ermögliche schon mal eine kostengünstigere Produktion. Dann hätte es da dieses Lautsprecherchassis gegeben, mit dem er schon länger geliebäugelt habe: den 16 Zentimeter messenden Koaxial-Treiber aus der Excel-Serie von Seas.

Den 18-cm-Koax aus der Prestige Serie findet man ja in einigen sehr hochwertigen Lautsprechern – etwa in der C-Serie des deutschen Herstellers Ascendo (siehe den Testbericht der Ascendo C6 oder der C8 Renaissance) oder auch beim amerikanischen High-End-Hersteller von Schweikert. Die Koaxe der höherwertigen Excel-Serie sieht man dagegen seltener. Koenen verbaut in der Extreme I nicht das Serienchassis, sondern bezieht von den Norwegern eine spezielle, nach seinen Spezifikationen modifizierte Version – was natürlich nur bei einer größeren Abnahmemenge zu vertretbaren Preisen möglich sei.

Und wie erreicht man das? Auch darauf hat Koenen eine Antwort: Sie muss einfach überzeugend klingen. Um dies zuwege zu bringen, hat Koenen zwei Aspekten besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

fairaudio's favourite Awardfairaudio berichtet ausschließlich über Produkte, die aufgrund ihrer qualitativen Eigenschaften auch tatsächlich als "besprechenswert" durchgehen. Allerdings gibt es unter den getesteten Produkten natürlich auch solche, die es uns besonders angetan haben. Geräte, die - und da sprechen wir uns von einer gewissen Subjektivität nicht frei - klanglich in besonderem Maße überzeugen. Kurzum: Es geht hier nicht um die Klassenbesten in irgendwelchen Kategorien, sondern schlicht um die persönlichen Favoriten der fairaudio-Redaktion.

Diese Favoriten möchten wir konkret benennen und - wie es solche Komponenten verdient haben - mit einer entsprechenden Auszeichnung würdigen: Dem fairaudio's favourite Award.